|

|
Astrid
Harzbecker
"Die
Stimme"
Berge, Täler, Wälder, Seen -oh, Heimat,
wie bist du so schön! Volkstümliche
Musik, wie man sie kennt. Bodenständig,
bieder, belanglos, sentimental. Darf's ein
bißchen mehr sein?
Astrid Harzbecker gibt mehr. "Die
Stimme", wie die wohl
außergewöhnlichste Interpretin der
jungen volkstümlichen Schlagerszene genannt
wird, bleibt nicht an der Oberfläche. Ihre
Lieder gehen tiefer. Selbst wenn sie von Liebe
singt. Mit einem Timbre, das unverwechselbar ist.
Warm und weich. Eine Stimme, die Gänsehaut
macht.
Volkstümlicher Schlager à la Harzbecker kommt ohne
Pauken und Trompeten aus. Arrangements und Sounds sind alles
andere als krachledern und rustikal. "Ich verstehe sowieso nicht,
warum man für Musik immer wieder bestimmte Schubladen braucht",
will sich die Sängerin nicht festlegen lassen. "Volksmusik
ist die Musik, mit der man die meisten Menschen erreicht, von
jung bis alt", bringt sie ihre Philosophie auf den Punkt.
|